WER IST "STADTMARKETING FÜR WETTER E.V."?

Der Verein Stadtmarketing fĂŒr Wetter e.V. setzt sich seit vielen Jahren (1995) fĂŒr die PrĂ€sentation des Standortes Wetter und die gezielte Imagepflege sowie fĂŒr die Verbesserung der AttraktivitĂ€t der Stadt Wetter (Ruhr) gegenĂŒber BĂŒrgern der Stadt Wetter (Ruhr), BĂŒrgern des Umlandes, ansĂ€ssigen sowie ansiedlungswilligen Unternehmen ein. Der Verein will hierzu durch ideelle, sachliche und/oder finanzielle UnterstĂŒtzung geeigneter Veranstaltungen im kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen, sozialen und/oder ökologischen Bereich beitragen. Der Verein kann auch sonstige zur Erreichung des Vereinszweckes geeignet erscheinende Maßnahmen durchfĂŒhren (z. B. Planungs- und Arbeitshilfen, Veröffentlichungen und Ă€hnliche Leistungen).

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WDR 5: MIT NEUGIER UNTERWEGS

NRW-Tipp: Wetter an der Ruhr

Reisen mit Neugier im GepĂ€ck - an Orte und in Landschaften auf der ganzen Welt, aber natĂŒrlich auch in Deutschland und in NRW. Reportagen und GesprĂ€che zum Neuentdecken oder Wiederkennen.

Bereits am 27. Januar 2018 erschien ein Beitrag im WDR 5, der unsere Heimatstadt zumindest fĂŒr eine Momentaufnahme in den Mittelpunkt von NRW und darĂŒber hinaus stellte. Gerne stellen wir Ihnen den entsprechenden Artikel von Thomas Wiethoff sowie den kurzweiligen Audio-Mitschnitt, welchen wir noch um einige Aufnahmen angereichert haben – diese finden Sie auch auf diesen Seiten – an dieser Stelle zur VerfĂŒgung. Viele Freude beim Lesen, Anhöhren und Anschauen!

WDR 5 Mit Neugier unterwegs - Das Reisemagazin

NRW-Tipp: Wetter an der Ruhr

Wetter an der Ruhr oberhalb des Harkortsees ist einen Ausflug wert! Auch wegen seiner Geschichte. Hier lernte der berĂŒhmte Reformer Freiherr von Stein "Verwaltung" und lenkte den Ruhrbergbau in geordnete Bahnen.

Am historischen Rathaus aus dunkelbraunem Ruhrsandstein lehnt lĂ€ssig an der Wand Freiherr vom Stein - aus Kupfer. Die Statue hĂ€lt ein StĂŒck Papier in der Hand: "Die Stein'sche StĂ€dteordnung," sagt Archivar Dietmar Thier, "mit den Sozialgesetzgebungen und der Grundverfassung fĂŒr alle Kommunen." Der große preußische Staatsmann hat hier in Wetter als junger Mann gewissermaßen "Verwaltung" gelernt und spĂ€ter reformiert, inspiriert von der Französischen Revolution 1798, als auch in Preußen der Untertan zum BĂŒrger wurde. "Er war nur 9 Jahre hier," so Thier, "aber es waren entscheidende Jahre fĂŒr Europa: Französische Revolution, ErklĂ€rung der Menschenrechte - diese ErklĂ€rung der Menschenrechte hat er hier am Oberbergamt am Fenster in einer Augustnacht mitbekommen mit TrĂ€nen in den Augen, sie war ihm eine Herzensangelegenheit."

Wiege der Industrialisierung

Richtig aufgemischt hat das stille, verschlafene Wetter noch jemand anderes: Friedrich Harkort nĂ€mlich. Staatsmann, Erfinder, Unternehmer. -- 1819 hat er hier eine Fabrik aufgemacht. Mitten in der Stadt, eine Dampf-Maschinenfabrik mit eigener Stahlschmelze. DafĂŒr hat ihm die Stadt Wetter eine historische Burg aus dem 13, Jahrhundert verkauft. Der imposante Turm steht noch, und ein halbes WohngebĂ€ude. Die Maschinenfabrik hat nĂ€mlich schnell Pleite gemacht. Schuld war der Chef selbst: Harkort. "Er hat nĂ€mlich ĂŒber dem Eingang stehen: Zutritt fĂŒr jedermann." ErklĂ€rt Doris HĂŒlshoff, Zweite BĂŒrgermeisterin von Wetter und StadtfĂŒhrerin. "Heute wĂŒrde man sagen: Er hat der Industriespionage TĂŒr und Tor geöffnet. Konkurrenten konnten kommen und sich angucken, was er an neuen Verfahren aus England mitgebracht hatte. So hat er sich seine Konkurrenz zum Teil selbst geschaffen."

TĂŒftler und Sozialreformer

Harkort ist noch heute ĂŒberall in Wetter prĂ€sent. Es gibt den Harkort-See, Harkort-Turm, Harkort-Berg, das Harkort-Haus, das Kraftwerk Harkort. Die Turngemeinde Harkort, die MS Harkort und das Restaurant Friedrich am See. Seine Ideen waren höchst modern: als Reichstagsabgeordneter hat er sich eingesetzt zum Beispiel fĂŒr die Abschaffung der Kinderarbeit, fĂŒr die Besserstellung der Lehrer und hat dafĂŒr gesorgt, dass KindergĂ€rten eingerichtet wurden. Vom Aussichtspunkt hinter der Burg hat man einen tollen Blick auf den Harkortsee und schrĂ€g gegenĂŒber auf Haus Werdringen und auf die alten GemĂ€uer von Burg Wetter. Wer will, kann hier noch weiterwandern: zum Harkort-Berg mit dem Harkortturm oder auch mal die Wasserburg Werdringen mit dem Museum fĂŒr Urgeschichte besuchen, und die Burg Volmarstein ist auch nicht weit weg.

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Autor: Thomas Wiethoff / Torsten MĂŒhlhoff (Bildmaterial)
Titel: WDR 5 Mit Neugier unterwegs - Das Reisemagazin
Beschreibung: NRW-Tipp: Wetter an der Ruhr
Ansprechpartner: Torsten MĂŒhlhoff
   

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