ABOUT "STADTMARKETING FĂśR WETTER E.V." (ASSOCIATION FOR TOWN MARKETING OF WETTER)

Since 1995 the Association for Town Marketing of Wetter ("Stadtmarketing fĂĽr Wetter e.V.") works for the presentation of the location Wetter and the systematic prestige advertising as well as for improving the attractiveness of the town of Wetter (Ruhr) for citizens of Wetter (Ruhr), citizens of the surrounding area as well as resident and interested companies. The association wants to contribute by ideological, material and / or financial support for appropriate events in cultural, sporting, economic, social and / or environmental fields. The association can also achieve these purposes by implementing appropriate procedures (eg. planning and guidance documents, publications and related services).

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Freiherr vom Stein

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Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein wurde am 25. Oktober 1757 in Nassau gboren. Er war ein preuĂźischer Beamter, Staatsmann und Reformer.

Wetter stand am Anfang seiner bemerkenswerten Laufbahn. Auf Bemühen seiner Mutter trat vom Stein 1780 in den preußischen Staatsdienst ein. Als Referendar wurde er in Berlin beim Bergwerks- und Hüttendepartment des Generaldirektoriums angestellt, wo ihn Minister Friedrich Anton von Heynitz förderte. Stein absolvierte eine entsprechende Fachausbildung, teilweise an der sächsischen Bergakademie in Freiberg. Ausgedehnte Dienstreisen mit dem Minister vervollständigten seine Kenntnisse.

Eine eigenverantwortliche Stellung nahm er 1784 im Bereich des Bergbaus des westfälischen Teils der preußischen Staaten ein. Als Direktor der Bergämter Wetter an der Ruhr und Ibbenbüren war Stein für den Wegebau, den Ruhrkanal und die Organisation des unter staatlicher Aufsicht betriebenen Bergbaus zuständig. Dabei intensivierte er die staatliche Aufsicht über die Gruben. Er verbesserte auch die Verbindung der Steinkohlegruben im späteren Ruhrgebiet mit den Gewerberegionen im Sauerland, Siegerland und Bergischen Land.

Stein wohnte kurzzeitig in der Freiheit in Alt-Wetter im  ersten Haus an der Weggabelung "Am Bollwerk/Freiheit", Haus Nr. 19, einer frĂĽheren Gaststätte, bis seine Räume im Bergamt bezugsbereit waren. Das Gebäude des ehemaligen Bergamtes war an der Stelle der Renteischeune in den Jahren 1780 bis 1782 erbaut worden und im rechten Winkel unmittelbar dem Burgfried vorgelagert. Hier wohnte und leitete vom Stein von 1784 bis 1793 als Direktor das Bergamt, ab 1792 auch das Oberbergamt.

Ab 1804 war er Minister für Wirtschaft und Finanzen in Berlin. Er war zusammen mit Karl August von Hardenberg nach dem Frieden von Tilsit der Hauptbetreiber der Preußischen Reformen seit 1807. Wegen seiner antinapoleonischen Haltung musste er bereits 1808 ins Exil gehen; 1812 nahm ihn der russische Zar Alexander I. als Berater in seine Dienste. Während der Befreiungskriege verwaltete Stein als Leiter der Zentralverwaltungsbehörde die von Napoleon zurückeroberten Gebiete in Deutschland und Frankreich. Seine Neuordnungsvorstellungen für die deutschen Staaten auf dem Wiener Kongress blieben jedoch weitestgehend wirkungslos. Eine bedeutende politische Rolle spielte er danach nicht mehr, blieb aber weiterhin aufmerksamer Beobachter des politischen Geschehens und versuchte Entscheidungen durch persönliche Kontakte und Denkschriften zu beeinflussen. Als wichtiger Mitbegründer der Monumenta Germaniae Historica spielte Stein eine nachhaltige Rolle für die Entwicklung der Mediävistik in Deutschland. In seinen letzten Jahren vertrat er nicht zuletzt in seiner Eigenschaft als westfälischer Landtagsmarschall vor allem adelige Sonderinteressen.

Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein verstarb am 29. Juni 1831 in Cappenberg bei LĂĽnen, Westfalen.

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